Posts mit dem Label intensive Farben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label intensive Farben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 25. März 2013

think PINK !



PINK ... BONBONROSA ... KNALLROSA ...

Wenn ich PINK höre oder diesen knalligen Farbton sehe, dann denke ich sofort an "den rosaroten Panther" mit dem herrlichen Filmstart ...

Und es passt ganz gut in die jetzige Zeit - ein "dramatischer Farbklecks" in diesem kalten und tristen Schneegrau Draussen. 

Pink in unserer Wohnung und nicht nur in Mädchen-Schlafzimmern ...
Sie bemerken sicher schon: PINK drängt sich als Schriftfarbe in den Vordergrund, ist laut und schreiend, wird nicht übersehen ... deshalb mit viel Weiss (spritzig und modern), aber auch Orange (dann wirkt es frech und jugendlich) oder hellem Rosè (zart, feminin, kindlich und träumerisch) "dämpfen" als Wandfarbe ...

Die meisten Menschen bringen ein helles Rosa mit Liebe und Romantik in Verbindung - es ist auch die Farbe für Herz und Gefühl. 
Knallrosa dagegen ist lebhafter, dramatischer im Auftritt, lebenslustiger und "prickelnder"! Es bringt Dynamik, Bewegung, Lebensfreude und Spass in einen Raum. Nun werden die meisten Männer gleich die Augen verdrehen und diesen Farbton auf keinen Fall im gemeinsamen Schlafzimmer wünschen - dies ist für mich verständlich ... 

ABER: vielleicht fangen Sie mal mit einer Pink-Weissen Bettwäsche an! Denn behutsam verwendet, als kleiner Fabtupfer in Weisser Umgebung, als Accessoires wirkt es nicht erschreckend und aufdringlich sonder bringt die eben erwähnte Lebenslust. Und bei Mädchen bis 10 Jahren ist dieser Farbton sehr beliebt ... na und Daniela Katzenberger hat uns gezeigt, dass er sich auch gut vermarkten lassen kann.

Und hier noch ein paar Anregungen, um aus dem Grauen Alltag auszusteigen:

Frech und verspielt in Verbindung mit Frühlingsgrün und Blautürkis

Romantisch und zart, feminin und zerbrechlich mit Rosè und weiteren Pastellfarben



Aber es kann auch verträumt und kindlich - je nach Farbkombination und Farbmuster wirken ...

kleiner Farbauszug aus dem Buch "Farben der Gesundheit"

Mir selbst gefällt eine Kombination aus Rot - Orange - Pink - Rosè ... ich empfinde diese als ein wenig provozierend, modern und "unorthodox" ... wunderschön für verspielte, lange Sommerkleider, zarte Wohnaccessoires für diese heisse Jahreszeit, leichte und duftige Vorhänge ... alles wirkt so leicht! Manchmal beginnt man zu hüpfen ... und fliegt auch ein wenig durch den Alltag!

Viel Spass in dieser Woche mit einer "Verführung in Pink"!

Montag, 21. Februar 2011

Newsletter Nr.26 - Bunt





Ausgabe Februar 2011   
Die Zeit rennt und endlich werden die Tage wieder etwas länger, wir können die ersten Sonnenstrahlen spüren und uns weht ein zarter Frühlingsduft in die Nase ... freuen wir uns auf den Frühling! Schön nach diesen langen Nebelwochen und der Kälte.
Wie immer in einem neuen Jahr beginnt man in den ersten Monaten "das Jahr zu organisieren", räumt auf, nimmt sich vor ..., stellt Möbel um und bringt mit frischen Tulpensträussen das zarte Grün in die Wohnung. Nach meinen Aufräumaktionen möchte ich euch nun einen kleinen Ausblick auf das kommende "bunte" Jahr geben! Und dies, obwohl ich bei meinen Beratungen immer Harmonien in Farbe und Materialien anstrebe. Vielleicht erkennen wir aber dadurch "das Bunte in uns"?! Viel Spass beim Lesen -

Herzlichst Eure Bärbel Züllig

Bauen ...

Bunte Häuser
Hier sollte man doch eher Zurückhaltung üben - Fassaden in Ochsenrot sind in nordischen Ländern heimisch; Weisse Häuser mit Dunkelblauen Fensterläden gehören nach Greichenland. Dieses Foto habe im Internet von bunten Containern gefunden! Ein "Gebäude" für kurze Zeit, das Aufmerksamkeit erheischt!
Aber wir haben hier im mitteleuropäischen Raum ja die Möglichkeit unsere Gärten "bunt" erblühen zu lassen! Auch dazu wieder eine interessante Lektüre, die uns schon jetzt mit der Gartenplanung für diesen Sommer beginnen lässt. "Farbe im Garten" von Susan Chivers heisst das Buch, das im März erscheinen wird.

Riechen ...

Buntes Chaos
Eine bunte Badeserie, lustig und verspielt anzuschauen, zaubert sie beim Betrachter ein Lächeln hervor - über den Duft können wir nicht viel sagen, aber sie sie erinnert uns an Kindheit, Zeit und kreative Ideen.
Düfte können ebenso erinnern. Düfte überlagern sich, können bei einem "Zuviel" Chaos verbreiten, Unruhe und Verwirrtheit stiften. Deshalb nicht zu unterschiedliche und zu viele Nuancen von Düften in der Wohnung verbreiten!
Ein Duft am Eingang "begrüsst die Gäste", stimmt sie ein auf diese "persönliche" Behausung, lässt sie vielleicht beschwingt eintreten und sich "aufgenommen" fühlen. Wie immer ist es wichtig, unbedingt einen Raumdiffusor mit rein ätherischen Ölen zu kaufen! Ich habe hier eine wunderschöne Internetseite entdeckt.

Fühlen ...

Wir lieben bunt!
Das neue Heft von "Living at home" liefert uns neue Anregungen zum Thema bunt:  "Wir lieben bunt!" .
Aber aufgepasst, damit setzt man Akzente, sollte eher eine Weisse Wohnung so gestalten und offen sein für schnelle Veränderungen! Natürlich wirken solch gestaltete Räume verspielt und kreativ, beschleunigen unser Leben. Ruhe hingegen findet man in harmonisch gestalteten Räumen, dort wirken wir Bewohner eher als Persönlichkeiten, können als bunte "Paradiesvögel" schillern. Und unser alltägliches Chaos fällt nicht so ins Gewicht. In bunten Räumen kann dies manchmal schon zuviel sein.

Sehen ...
Intensive Farben
Intensive Farben brauchen Platz, sie wirken dominant, "kommen auf uns zu", bedrängen und lassen Räume kleiner wirken.
Bunte Farben bringe Unruhe in die Wohnung, stellen Kontraste in den Mittelpunkt, wirken unordentlicher, bauen Spannungen auf, lassen uns als Retros der 60iger an unsere Kindheit zurück denken. 
Und dennoch: der kommende Sommer wird Schrill, LAUT und Bunt! Beschränken wir uns doch auf einzelne Dekostücke in unserer Familienwohnung, spielen lieber mit bunten Kleidungsstücken und stellen so uns Bewohner in den Mittelpunkt des Geschehens.
Im Anhang und unter diesem Link finden Sie noch Tipps zum Aufräumen, nicht nur im Kinderzimmer.

Finden ...

Buntes Durcheinander
Mein nächster Vortrag wird am Mittwoch, 23. März 2011 im "Orangen Haus"  in Gossau zum Element "Holz" des Feng Shui, der Jahreszeit Frühling und den Farben Hellblau und Türkis sowie allen Grüntönen stattfinden. Ihr könnt euch noch anmelden!

Ich werde im März den 4tägigen workshop an 4 Samstagen in der Textilfachschule St.Gallen durchführen zur Vorbereitung auf die Farbdesigner-Prüfungen in diesem Jahr.

Sonntag, 2. Januar 2011

Assoziationen



Assoziationen sind Verknüpfungen von Vorstellungen, von denen die eine die andere hervorgerufen hat. Also Farben assoziieren Gegenstände in der Natur, im Alltag oder in der Technik, Emotionen, Empfindungen und Erfahrungen. Sie fördern das „verknüpfte Denken“ des Menschen mit allen Sinnen; sucht nach „Erfahrungen“ mit dieser Farbe.

Viele Menschen können diese Wirkungen nicht aussprechen, artikulieren, aber alle empfinden diese Assoziationen  z.B. beim Betreten eines Gebäudes, einer Wohnung, eines Raumes.
Durch unsere Farbgestaltung, das Design eines Raumes, beeinflussen wir diese Wirkung und dieses Denken, können „gewollte Assoziationen“ verstärkend hervorrufen und damit dem designten Raum „ein emotionales Gesicht“ geben.

Wichtig ist hierbei aber auch die Wirkung der Farben in einem Raum, mit dem jeweiligen Licht oder der künstlich eingesetzten Beleuchtung, im Kontrast oder in Harmonie zu anderen Farben und in Verbindung mit den gewählten Materialien. Somit kann sich die Aussage eines Raumes in seiner Gesamtheit verändern. Deshalb werden inzwischen zu grossen Projekten auch Lichtdesigner oder Konzeptdesigner heran gezogen.

Es ist wichtig, sich auf das Wesentliche zu beschränken!
Weniger ist oft mehr!


Rot                    Feuer, Blut, Liebe, Schönheit, Erde, Magie, Aggression, Hölle, Mars, Luzifer, Ferrari, Erotik, Wut, Zorn, Lippen, Leidenschaft, Herz, Feuerwehrauto, Tomate, Rose, Macht, Sexualität, Hass, Wut, Verbot

Blau                   Himmel, Wasser, Kühle, Treue, Ferne, Tiefe, Maria, Lapislazuli, Augen, Sauberkeit, Venus, Sehnsucht, Ruhe, Vertrauen, Vertiefung, Klarheit, Melancholie (tiefes Blau), Seriosität, Zuverlässigkeit

Gelb                   Sonne, Sterne, Mond, Gold, Zitrone, Sonnenblume, Banane, Wespe, Helligkeit, Post, China, Erde, Optimismus, Kornfeld, Weizen, Ginster, Leichtsinn, Innovation, Heiterkeit, Helios, Kommunikation, Intuition, Sanguiniker, Extraversion, Optimismus, Impulsivität, Lebensfreude, Neid, Gift, Verrat, Pestfahne, Reife, Schizophrenie, Hass, Eifersucht, Licht, Chinesen – Glückseligkeit, Ruhm, Weisheit, Warnung, Gefahr

Grün                  Vegetation, Natur, Meer, Leben, Jugend, Gesundheit, Hoffnung, Gift, Die grüne Fee = Absinth, Mond, Venus, Merkur, Marsmenschen, „Grüne Witwen“, Drachen, Paradies, Sommer, Frühling, Gras, Blatt, Wald, Jagd, Zufriedenheit, Bindung, Unreife

Orange             Orange, Erleuchtung, Indische Mönche, Vergnügen, Energie, Karotte, Bekleidung, Niederlande, Geselligkeit, Feuer, Südfrüchte, Freude, Lust, Erheiterung, Genuss, Kommunikation, Eifer, Zerstreuung, Hedonismus

Violett               Extravaganz, Bischof, ältere Personen, Verzicht, Mystik, Spiritualität, Magie, Einsamkeit, Unlust, Busse, Fantasie, Homosexualität, Transzendenz

Schwarz              Nacht, Finsternis, Tod, Schatten, Verkohltes, Verbranntes, Lava, Basalt, Kohle, Russ, Illegalität, Hass, Gewalt, Negation, Unglück, Schwarze Bekleidung, Schwarze Tiere, Teer, Lakritze, Scherenschnitte, Weltall, Saturn, Zwang, Angst, Verschlossenheit, Schwarze Tiere, Schwarze Beeren: Tollkirsche, Holunder, Schlehe

Weiss                     Licht, Helligkeit, Schnee, Wolken, Leben, Dampf, Gicht, Sauberkeit, Albino, Das Göttliche, Weisse Götter, Frieden, Kapitulation, Reinheit, Leere, Unschuld, Wahrheit, Übergangs- und Initiationsriten, „weisse Weste“, Nahrungsmittel – Zucker, Mehl …; Tiere – Opfertiere; Blumen – Lilie Lammfromm, Namen Bianca, Jupiter

Grau                  Farbenblindheit, November, Asphalt, Staub, Morgengrauen, Dämmerung, Nebel, Theorie, Sachlichkeit, vornehm und dezent, zurückhaltend, Alter, Armut, Regentag, graue Wolken, Tiere – Maus, Elefant, Wolf, Graugänse; „graue Eminenz“

Rosa                  Süsse, Kindlichkeit, das Mädchenhafte, kitschig, leicht, besonders, Exklusivität, Naivität, charmant, Schwärmerei, Träumerei, Empfindsamkeit, Romantisch, das Milde, Höflichkeit, Code Pink, „Rosarote Brille“

Lila                     träumerische Melancholie, Entsagung, Schwärmerei, Magie, Flieder, Stiefmütterchen, Hibiskus, Orchideen(lila Blüten), Malve, Mauvein = erster synthetisch hergestellter Anilinfarbstoff; Lavendel, Milka-Schokolade, Elfen

Türkis                Der Stein „Türkis“, das Kalte, das Geistige, Spirituelle, Eis, Gletscher, Tropisches Meer, Swimmingpool, Bad, Hygiene, Spital, Zahnhygiene, Verpackung von Medikamenten, Sauberkeit, Pflegeprodukte, Desinfektion, Meditation, Bad, Zahnärzte, Weisheit, Denken, Himmel

Samstag, 1. Januar 2011

Farbbegriffe - Farbenlehre



Farbästhetik/ Farbordnung


Reine Buntfarben (= Intensiv)
  • = maximale Sättigung einer Farbe
  • bei Spektralfarben ist der Eindruck der Reinheit am intensivsten
  • kein Grau-, Weiss-, oder Schwarzanteil
  • keine Komplementärfarbe enthalten
  • wirken eindeutig in Aussage
  • sind wertgleich
  • können beliebig zusammengestellt werden
wertgleiche Farben = reinbunte = intensive Farben
  • Einsetzen von Effekt- oder Akzentfarben mit unbunten Farben – sehr grosser Effekt! 
Einsatz in: Mode, Spielzeug, Farb- und Malstiften, Werbung, Kindereinrichtungen, Bücher für Kinder, Industrielacke 
Zu finden in: Natur, Mineralien, Vogelwelt, Obst 
Kunst: Mondreal, Bauhaus; Lichtenstein, Max Bill

Hellklare Farben
  • Reinbunte Farben, die aufgehellt werden durch Beimischen von ½ Weiss
  • Z.B. Aquarellfarben
  • Gewinnen an Helligkeit
  • Verlieren an Sättigung
  • wirken weniger bestimmt in Aussage; erinnern an farbiges Licht
  • wirken feminin, jugendlich und leicht; süsslich; leicht 
Einsatz in: Verpackung, Kosmetik 
Zu finden in: Blütenblätter 
Kunst: Aquarellmalerei, Landschaften
 
Leuchtende Farben
  • Hellklare Farben (Reinbunte Farben + ein wenig Weiss)
  • Leuchten mehr als hellklare Farben
Pastells (hellklar)
  • Reinbunte Farben 1/3  + sehr viel Weiss 2/3
  • Wirken sehr süsslich

Dunkelklare Farben
  • Reinbunte Farben, die verdunkelt werden durch Beimischen von Schwarz
  • Behalten ein gewisses Leuchten
  • Verlieren an Buntheit
  • Verlieren nicht an Sättigung – diese bleibt erhalten!
  • Vor allem auf samt und Lacken kommen sie zur Geltung
  • wirken elegant; klassische Mode, sehr beliebt; schwer
  • können in gewissem Zusammenhang düster, alt und konservativ wirken
Einsatz in: Autolacke, Mode, Wolle, Schuhe, Bodenbeläge, Bühnenvorhänge
Zu finden in: Herbsttöne in der Natur; Himmel in Dunkelheit, Wald, Mineralien, Erde

Kräftige Farben
  • dunkelklare Farben (reine Buntfarben 2/3 + wenig Schwarz 1/3 oder noch weniger)
  • leuchten etwas mehr als dunkle Farben
Dunkle Farben
  • dunkelklare Farben (reine Buntfarben  + Schwarz)


Trübe Farben (vergraute F.)
  • Reinbunte Farben, die verändert werden durch Beimischen einer unbunten, grauen Farbe (Mittelgrau)
  • Bilden die grösste Farbgruppe mit 100 000en Nuancen
  • Können auch durch Komplementärmischungen entstehen
  • = „gebrochene Töne“
  • wirken wie Nebelstimmungen im Herbst und Winter; ruhigere , feinere Wirkung
  • Mode: „zurückgenommene Töne“; „verhüllte Farben“
Einsatz in: Mode
 Zu finden in: Witterungen, Nebel


Trübe Pastells
  • trübe Farben (Reinbunte Farben + sehr viel Hellgrau – Weiss ganz wenig abgegraut)
  • nicht so süsslich, wirken gedämpfter
Helle vergraute Farben
  • Reinbunte Farben + viel Hellgrau
  • Wirken sehr süsslich

Unbunte Farben
  • Schwarz, Weiss und ihre Mischungen – alle Graustufen
  • Enthalten keinen Buntton
  • Grau, Schwarz nur Bezeichnungen für Körperfarben
  • „weisses Licht unterschiedlicher Intensität“ = Begriff für Spectralfarben
  • = Neutrale, nichtfarbige, achromatische Farben
  • in der Natur selten vorkommend
  • in Mode = Dauerthema
  • verhalten sich zu Bunttönen neutral
  • Schwarz – intensive, reine Farben
  • Grau – trübe Farben
  • Weiss – hellklare Pastells
 Einsatz in: Mode; Schachbrett
Zu finden in: in Natur sehr selten zu finden
Kunst: Schwarz- Weiss- Fotografie
 

Monochromie
Einfarbige Malerei; nur hellere oder dunklere Tonwerte einer einzigen bunten Farbe werden verwendet
Franz. Maler Yves Klein (1928- 1962) – „Ultramarin“


Camaieu (Ton- in Ton)
  • = gemalt wie eine Kamee (=Halbedelstein)
  • eine in mehreren Nuancen ausgeführte Farbgestaltung in ein und demselben Buntton
  • Textildesign, Mode, Innendekoration, Tapeten
  • „Ton in Ton“
  • Techniken
mit Pigmenten
 Am Bildschirm
In der Textilfärberei
Als Gewebe

Sehr schöne Kombination: Gelb aufhellen, verdunkeln und vertrüben!


Faux- Camaieu (Verschiebung des Bunttons)
  • Zwei oder mehr Farben verschiedener, aber verwandter Bunttöne kombinieren (Cyan – Ultramarin)
  • Farbverlauf – dann nur ein 12tel des Farbkreises
  • Beliebige Farbwerte – reine, hellklare, dunkelklare und trübe Faux- Camaieu möglich
  • Farbzusammenstellungen untereinander, wenn Kombination von reinen und trüben Farben
  • = „falsche“ Camaieu, wenn dem Camaieu sehr ähnlich – aber vitaler in Farbstimmung
  • harmonische, disharmonische und inverse Farbverläufe
harmonisch: reinbunte Farbverläufe (von Cyan bis fast Ultramarin) und harmonischer Farbverlauf (Cyan aufgehellt und Ultramarin abgedunkelt)
Bunttonverschobene Harmonien
disharmonisch: inverse Farbverläufe (Cyan abgedunkelt und Ultramarin aufgehellt)

 
Wertgleiche Farben (Nuancengleiche Farben)
  • = Farben mit gleichen Schwarz- und Weissanteil (gleicher Unbuntanteil)
  • unterscheiden sich durch ihren Buntton (Farbton)
  • harmonieren immer; beliebig gestaltbar
  • haben ähnliche, aber nicht ganz gleiche Helligkeiten (Eigenhelligkeit  der Farbtöne beeinflusst das Resultat)
  • Mode: raffinierte gestalterische Ergebnisse


Farbinversion (Disharmonie)
  • Reinbunte Farben haben eine ganz bestimmte natürkiche Eigenhelligkeit,
  • Wenn reinbunte Farben durch Beimischen von unbunten Farben (Weiss, Garu, Schwarz) oder durch Verdünnen verändert werden, entstehen andere Helligkeiten.
  • Die Umkehrung der natürlichen Eigenhelligkeit von Bunttönen nennt man Farbinversionen!
  • Hängt etwas vom eigenen Geschmack ab (Aversionen, Antihaltungen)
  • In der Natur: Farben anhand von Wellenlängen; normales Helligkeitsgefälle
  • Inversionen sollten bewusst eingesetzt werden; sind spannend!
  • Beispiel:          Gelb verdunkelt – Violett aufgehellt
Gelborange       – Blaugrün
Gelb                   – Cyan
Rotorange         – Ultramarin
Zinnober            – Rotviolett
Gelbgrün           - Magenta


Höhere Harmonien
  • Wertgleiche Farbkombinationen – kommen in Natur kaum vor
  • Ausgang von wertgleichen Farben, Verschiebung des Farbwertes (Tonwert) in eine Richtung, indem Eigenhelligkeit der Bunttöne überbetont wird.
  • Sehr gute Ergebnisse mit hellklaren, dunkelklaren, trüben oder beliebigen Zusammenstellungen! (wie Schatten in der Natur)
  • Klassische Herrenmode: hellgelber Polunder mit ultramariner Hose
  • „edel“ = Erdtöne; Schwarz; ganz helles Gelb
  • Kombination aus:     Hellerer Buntton …. Heller und weniger satt
                                     Dunklerer Buntton … Dunkler und satter


 Falsche Sättigung (Disharmonie)

·        Sättigung der Farben in einer Farbkombination beachten
·        Wenn hellerer Farbton satter und dunklerer ungesättigter in Kombination ist, dann „falsch“.
·        Resultat irritiert, löst Unbehagen aus; entspricht nicht der Natur
·        (in Räumen schwebt man dann, fühlt sich unwohl)