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Donnerstag, 28. Februar 2013

Orange im Wohnraum

Nach unserem gestrigen Exkurs in die Farbenlehre der Farbe "Orange" geht es nun weiter:
Wie wende ich orange Farbtöne in meinem Wohnumfeld um? 
Was sollte ich dabei beachten?

Wirkungen der Farbe Orange im Wohnbereich in Zusammenhang mit anderen Umgebungsfarben
Orange wirkt sehr dominant und es ist nicht jedermanns Lieblingsfarbe, als Akzentfarbe in einem Wohnraum eingesetzt, wirkt sie stimulierend und aktivierend.
Orange lässt Räume kleiner erscheinen, weil die Wände durch solch einen intensiven Farbanstrich "auf einen zukommen"; es kann aber auch in Verbindung mit Erdtönen sehr behaglich wirken (der Eindruck einer Höhle entsteht).

Orange ist oft die Lieblingsfarbe von Jugendlichen!
Sie kombinieren Orange mit Violett, Pink, Rosa oder Bordeaux und wollen damit provozieren. Auch in jugendlicher Kleidung kann man solche Farbkombinationen sehen. In diesem Augenblick werden kalte (Pink, Rosa, Violett) und warme Farben (Orange und alle Erdtöne, dunkles Rot ohne Blauanteil) kombiniert, wir sprechen jetzt von einem "Kalt-Warm-Kontrast", der Aufmerksamkeit auf sich zieht, im Vordergrund steht und sehr modern und innovativ wirkt.

Orange in Verbindung mit viel Weiss leuchtet! Es wirkt frisch (wir denken an Mohnblüten, die sich durch den Wind bewegen) und kann, wenn es in Massen eingesetzt wird, grosszügig wirken. Das viele Weiss der Umgebung übernimmt den Farbcharakter von Orange und schwächt die Aussage der "Aufdringlichkeit" ab.

Orange ist eine Farbe des Frühsommers! wenn wir also genügend Platz in unserem Haus haben, dass wir unterschiedliche, jahreszeitliche Dekos über die Jahre hinweg aufbewahren können, dann kann man Dekos, Kissen, Vorhänge, Tischdecken und kleine Accessoires ab Mai  - archetypisch im Süden - verwenden und den Wohnräumen einen "sonnigen Touch" verleihen.

In Küchen sollte man nicht gleich die Möbelfronten so aussuchen, aber oranges Licht (Folie in Leuchtstofflampe) oder Toaster, Kaffeemaschine u.Ä. können diesen Raum "weicher" wirken lassen. Für Menschen, die gerade ihren Winterspeck verlieren möchten, eignet sich diese Farbe aber überhaupt nicht - nicht einmal im Esszimmer als Farbton der Servietten oder Platzdeckchen! Orange lässt uns den Hunger spüren! Wir bekommen mehr Appetit!

Die Benutzung von orangen Handtüchern, Duschvorhängen oder Aufbewahrungsboxen in Bädern empfehle ich selten, weil dort archetypisch Blautöne angesiedelt sind und Türkis/ Blau die Komplementärfarben von Orange sind. Kontraste vermitteln sehr viel Unruhe - besonders in kleinen Räumen und diese wirken dann noch kleiner und "überfüllt"!

Ich kann mich noch gut erinnern, dass mein Bruder, als er 16 Jahre alt war sein Dachstübchen ganz und gar in Orange malerte ... man fühlte sich wie in einer Orangen-Frucht! Später haben wir immer sehr darüber gelacht. Dies ist dann natürlich ein Extremfall - hier würden nur noch weisse Möbel, weisse Accessoires, weisse Fenster und Gardinen "Abhilfe" schaffen.
In diesem Sinne viel Spass beim Umgang mit Orange!

 

 

Montag, 21. Februar 2011

Newsletter Nr.26 - Bunt





Ausgabe Februar 2011   
Die Zeit rennt und endlich werden die Tage wieder etwas länger, wir können die ersten Sonnenstrahlen spüren und uns weht ein zarter Frühlingsduft in die Nase ... freuen wir uns auf den Frühling! Schön nach diesen langen Nebelwochen und der Kälte.
Wie immer in einem neuen Jahr beginnt man in den ersten Monaten "das Jahr zu organisieren", räumt auf, nimmt sich vor ..., stellt Möbel um und bringt mit frischen Tulpensträussen das zarte Grün in die Wohnung. Nach meinen Aufräumaktionen möchte ich euch nun einen kleinen Ausblick auf das kommende "bunte" Jahr geben! Und dies, obwohl ich bei meinen Beratungen immer Harmonien in Farbe und Materialien anstrebe. Vielleicht erkennen wir aber dadurch "das Bunte in uns"?! Viel Spass beim Lesen -

Herzlichst Eure Bärbel Züllig

Bauen ...

Bunte Häuser
Hier sollte man doch eher Zurückhaltung üben - Fassaden in Ochsenrot sind in nordischen Ländern heimisch; Weisse Häuser mit Dunkelblauen Fensterläden gehören nach Greichenland. Dieses Foto habe im Internet von bunten Containern gefunden! Ein "Gebäude" für kurze Zeit, das Aufmerksamkeit erheischt!
Aber wir haben hier im mitteleuropäischen Raum ja die Möglichkeit unsere Gärten "bunt" erblühen zu lassen! Auch dazu wieder eine interessante Lektüre, die uns schon jetzt mit der Gartenplanung für diesen Sommer beginnen lässt. "Farbe im Garten" von Susan Chivers heisst das Buch, das im März erscheinen wird.

Riechen ...

Buntes Chaos
Eine bunte Badeserie, lustig und verspielt anzuschauen, zaubert sie beim Betrachter ein Lächeln hervor - über den Duft können wir nicht viel sagen, aber sie sie erinnert uns an Kindheit, Zeit und kreative Ideen.
Düfte können ebenso erinnern. Düfte überlagern sich, können bei einem "Zuviel" Chaos verbreiten, Unruhe und Verwirrtheit stiften. Deshalb nicht zu unterschiedliche und zu viele Nuancen von Düften in der Wohnung verbreiten!
Ein Duft am Eingang "begrüsst die Gäste", stimmt sie ein auf diese "persönliche" Behausung, lässt sie vielleicht beschwingt eintreten und sich "aufgenommen" fühlen. Wie immer ist es wichtig, unbedingt einen Raumdiffusor mit rein ätherischen Ölen zu kaufen! Ich habe hier eine wunderschöne Internetseite entdeckt.

Fühlen ...

Wir lieben bunt!
Das neue Heft von "Living at home" liefert uns neue Anregungen zum Thema bunt:  "Wir lieben bunt!" .
Aber aufgepasst, damit setzt man Akzente, sollte eher eine Weisse Wohnung so gestalten und offen sein für schnelle Veränderungen! Natürlich wirken solch gestaltete Räume verspielt und kreativ, beschleunigen unser Leben. Ruhe hingegen findet man in harmonisch gestalteten Räumen, dort wirken wir Bewohner eher als Persönlichkeiten, können als bunte "Paradiesvögel" schillern. Und unser alltägliches Chaos fällt nicht so ins Gewicht. In bunten Räumen kann dies manchmal schon zuviel sein.

Sehen ...
Intensive Farben
Intensive Farben brauchen Platz, sie wirken dominant, "kommen auf uns zu", bedrängen und lassen Räume kleiner wirken.
Bunte Farben bringe Unruhe in die Wohnung, stellen Kontraste in den Mittelpunkt, wirken unordentlicher, bauen Spannungen auf, lassen uns als Retros der 60iger an unsere Kindheit zurück denken. 
Und dennoch: der kommende Sommer wird Schrill, LAUT und Bunt! Beschränken wir uns doch auf einzelne Dekostücke in unserer Familienwohnung, spielen lieber mit bunten Kleidungsstücken und stellen so uns Bewohner in den Mittelpunkt des Geschehens.
Im Anhang und unter diesem Link finden Sie noch Tipps zum Aufräumen, nicht nur im Kinderzimmer.

Finden ...

Buntes Durcheinander
Mein nächster Vortrag wird am Mittwoch, 23. März 2011 im "Orangen Haus"  in Gossau zum Element "Holz" des Feng Shui, der Jahreszeit Frühling und den Farben Hellblau und Türkis sowie allen Grüntönen stattfinden. Ihr könnt euch noch anmelden!

Ich werde im März den 4tägigen workshop an 4 Samstagen in der Textilfachschule St.Gallen durchführen zur Vorbereitung auf die Farbdesigner-Prüfungen in diesem Jahr.

Sonntag, 7. November 2010

Newsletter Nr. 24 - Grautöne im November





Ausgabe November 2010   
Es ist Herbst ... die Winterzeit wurde eingestellt ... die Abende sind lang ...
Im Oktober hatten wir wunderschöne Spätsommertage mit weichem Licht und viel Sonnenschein; nun wird es grauer und nebliger; wir finden Zeit für einen langen Abend vor dem Kamin, mit Rotwein und Buch oder besuchen Freunde und Familie ... der November mit seinem Grau beginnt.
Ich habe mich bei einigen Mitmenschen lange nicht gemeldet und bitte um Entschuldigung - die Umbauphase bei Coiffure Steinmann hatte mich "fest im Griff" ... und nun geniesse auch ich etwas mehr Ruhe ...
Die letzten Tage war ich zum Farbdesignerkongress in Halle/ D, der unter dem Motto "Farbe und Bildung" stand - unheimlich spannend, nicht nur mit den vielen, für uns aktiven workshops sondern auch den mehr als 80 Referaten zum Thema ...
Nun aber mit meinem "Blick auf's Graue" einige Neuigkeiten für alle Interessierten! Die Farbe gibt es dann auf meiner Internetseite für die Kinder!

BAUEN

Schon angekündigt, jetzt fertiggestellt ...

Coiffure Steinmann in Gossau
Ende September begonnen, konnte ich mit viel Engagement der beteiligten Firmen nach 3-wöchigen Umbau den Coiffuresalon Steinmann in Gossau an Nico Greco und sein Team übergeben ! 

Der grosse Umbau wird deutlich an den Vorher-Nachher-Bildern im unteren Anhang.
Allen beteiligten Firmen gilt mein herzlichster Dank!
In diesem Geschäft haben wir mit Harmonieen gearbeitet in der Farbgebung; auf starke Farb- und Hell-Dunkel-Kontraste wurde weitgehend verzichtet - die Kunden und Kundinnen bringen "Farbe" und "Leben" in diesen Raum mit 15 Plätzen.
Dadurch entstand auch die Idee zu der Farbigkeit dieses Newsletters. Im Raum "in Harmonien schwelgen" und so Platz haben für jahreszeitliche Dekorationen oder Menschen in all ihrer Buntheit!

RIECHEN

Wir riechen den Herbst mit seinen kurzen Nebeltagen, denken an die Dämmerung...
graue Herrendüfte
Durch unser Erinnerungsvermögen assoziieren wir die Farben mit Lebensmomenten in unserer Vergangenheit, wir verleihen ihnen Töne, Muster, Zahlen und Buchstaben, aber auch Gerüche ...
Hier - der neue, graue Herrenduft von Etro.
Dabei habe ich das "manager-magazin punkt de" entdeckt - denn Graue Farbtöne verbunden mit den beiden unbunten Farben Weiss und Schwarz wirken extrem elegant und männlich.
Diese unbunte Farbkombination wird von Managern, Architekten, Wissenschaftlern nicht nur für ihr Outfit sondern auch für ihre unmittelbare Umgebung "mit dem Blick auf das Wesentliche" bevorzugt!

FÜHLEN

warme Grautöne ...
Weisse Wolle und Garne
An diesen Nebeltagen fühlen wir uns müde und träge, kochen wir aber Kürbissuppe, ziehen uns einen warmen Pullover an oder legen ein warmes Tuch um, lächeln wir und fühlen uns wohlig warm. Alles gelingt viel leichter!

Von Alice Buckley ist 2010 im Bassermann-Verlag die Überarbeitung des Buches "Entspannt wohnen mit den richtigen Farben" erschienen - mit den neuesten Farbharmonien, auch vielen Grautönen!

SEHEN

Grau wirkt neutral und ruhig ...
Zementgrau
Ich hoffe, dass ihr die unterschiedlichen Grautöne gut an eurem Bildschirm erkennen könnt?!
Wir sehen Schiefergrau, Steingrau oder Zementgrau. 



Auch Textilien wie Wolle und Leinen können in ihrem Farbton diese Nuancen zeigen. Beruhigend im Hintergrund; in Kombination zu Farben mit hoher Sättigung "erleuchten" und strahlen diese Farben, kommen mit ihrer Aussage in den Vordergrund.
Am Wochenende habe ich eine Küche, in Grautönen gemalert, gesehen - sehr schön und auch aufheiternd in Kombination mit "Orange" = hier ein Modell eines Kinderschreibtisches.

FINDEN

Lebendigkeit in GRAU - durch Nuancen ...
Die Vorweihnachtskurse im Bade- und Schwimmplausch sind übervoll und damit ausgebucht. Wir starten in der 2. Januarwoche 2011 wieder neu!

Am Mittwoch, 17. November 2010, ab 19.00 Uhr setze ich meine Vorlesungsreihe im "Orangen Haus"  in Gossau fort mit dem Element oder der Wandlungsphase "Metall".

Dienstag, 25. Januar 2005

Farbkontraste - Kontraste



Farbkontraste
= deutlicher Unterschied zwischen zwei Farbwirkungen
. stärkste Kontrastwirkung mit reinbunten Farben
. mit gegensätzlichen Kontrasten bester Effekt
. man ist immer auf einen Vergleich angewiesen (Form, Farbeindruck)

Sie verdeutlichen Unterschiede und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Farben in Kombination wirken auffälliger als Einzelfarben. Farben und ihre Wirkungen können bewusst hervorgerufen werden, indem sie in Beziehung gesetzt werden.Sie erzeugen Spannungen, die belebend, erfrischend, aber auch unangenehm wirken können.

Farbunterschied
=undeutlicher Kontrast; Farben sind sich in Farbton, Helligkeit und Sättigung sehr ähnlich

Primärkontraste (objektiv feststellbar)
Kontraste
Definition
Farbvarianten(Beispiele)
Einsatzgebiete
Bunttonkontrast*
(Farbtonkontrast)
Spannungsvolles Zusammenspiel von 2 oder mehreren Farben, die sich im Buntton unterscheiden

Am stärksten; mit reinbunten Farben, vor allem mit Primärfarben und Farben, die im Farbkreis nicht zu nahe beieinander liegen
Auch vertrübte Farben, wenn Buntton noch eindeutig unterschiedlich ist





Rot- Gelb- Blau

Komplementärfarben – z.B. Rot- Grün

Vertrübte Magenta- Grün

Helligkeitskontrast*
(Hell- Dunkel- Kontrast)


Verwendung von Vollfarben und ihren aufgehellten Farbtönen
Bekanntester und wichtigster Kontrast

= Urbild aller Kontraste
(Tag- Nacht; Hell- Dunkel)

starke raummodelierende Wirkung
Chiaroscuro = Helldunkel in der Malerei


Weiss =hellste Farbe
Schwarz = dunkelste Farbe (bilden beide Pole)

Gelb hat die grösste Eigenhelligkeit
Blauviolett hat die kleinste Eigenhelligkeit
(grösster Kontrast der Vollfarben)


Kalt- Warm- Kontrast*




Verwendung von kalten und warmen Farben
Beruht auf der allg. Wahrnehmung

Gelb- Orange- Rot Bereich wird der wärmenden Sonne und dem Feuer zugeordnet

Grün- Blaugrün- Blau Bereich wird dem kalten Eis und dem Wasser zugeordnet

Eindeutig feststellbar bei monochromen Licht

-mit Farben unterschiedlicher Sättigung
- mit ähnlichen Farbtönen
-persönlicher Kontrast

Stärkster Kontrast: Rotorange- Cyan

Unbunt: Weiss    = kalt
              Schwarz = warm

Weitere Kalt- Warm- Kontraste:
Glatt – rauh
Nass – trocken
Hart – weich
Immateriell – materiell
Ätherisch – erdgebunden
Schattig – sonnig
Fern – nah
Beruhigend - erregend


Siehe Blatt 3.3.2.
Kalte und warme Materialien

Kombination warmer Farben mit Akzent einer kalten Farbe – so wird Wirkung der überwiegenden Farbe gesteigert.
Komplementärkontrast*
(Gegenfarbenkontrast)




Verwendung von Komplementärfarben
(Farben, die sich im Farbkreis gegenüber liegen – immer eine Grundfarbe und eine Mischfarbe aus 2 Grundfarben bestehend)
Begriff stammt aus der Physik
(=Ergänzungsfarben) – 2 farbige Lichter sind komplementär, wenn sie übereinander projiziert „Weiss“ ergeben.
(Ergänzung zu unbunt)

Additive Farbmischung =
Mischen von farbigen Licht
(Lichtfarben) – enthalten mehr Licht als die Ausgangsfarben.

Substraktive Farbmischung =
Komplementärfarben löschen sich gegenseitig aus (bei Pigmenten oder Farbfiltern)
(Körperfarben) – sind dunkler als die Ausgangsfarben.


6-teiliger Farbtonkreis kennt 3 komplementäre Farbenpaare

Gelb – Blauviolett
Cyan – Orangerot
Magenta – Grün

(immer sind Gelb, Magenta und Cyan enthalten)
Zusammenstellung wirkt immer kraftvoll und dynamisch.
Farben steigern sich in ihrer Leuchtkraft.
Simultankontrast*
(ständiger Kontrast)
Das Aussehen einer Farbe wird von der Umgebung, in der sie sich befindet, stark beeinflusst.

Identische Farben werden gleichzeitig (=simultan) auf farblich unterschiedlichen Hintergründen betrachtet.

Veränderung:  in Helligkeit;
                     im Buntton;
                     in Sättigung (Buntton).

Eine simultane Farbveränderung kann nur im Vergleich von 2 oder mehreren Beispielen wahrgenommen werden.

Grau auf Weiss erscheint heller als auf Schwarz.

Grau wirkt verschieden farbig auf Violett oder Gelb.

Rot wirkt verschieden satt auf leuchtendem oder matten Hintergrund.

Grün ist in Wärme und Buntton verschieden auf kaltem oder warmen ähnlichen Grüntönen.

Buntheitskontrast*
(Sättigungskontrast;
Qualitätskontrast)


Verwendung von reinen gesättigten und trüben ungesättigten Farben

Werden reinbunte Farben mit unbunten Farben gemischt, erhält man Farben unterschiedlicher Buntheit und Sättigung.
Kombiniert man Farben, deren Buntheit oder Sättigung unterschiedlich ist, entsteht ein Kontrast in der Farbintensität.

Camaieu = „Ton in Ton“ – Buntheitskontrast

Rot – Rostrot

Starker Kontrast = „leuchtend und matt“ (Gelb + dunkelklares Gelb = oliv)

Gegenfarben ungleich gesättigt plus Beige

Beliebige Bunttöne und Buntheiten


Die Farbe wirkt reiner, wenn die Nachbarfarbe eine vergraute, träbe Farbe hat. Reine Farben dominieren und wird hervorgehoben; haben beide Farben die gleiche Helligkeit, wirkt die reine Farbe nicht so leuchtend.
Quantitätskontrast*
(Mengenkontrast; Viel- Wenig- Kontrast)


Verwendung von grossen Farbflächen und kleinen Farbelementen
(optisches Mengenverhältnis von 2 oder mehreren Farben zueinander)


Ist ein Proportionenkontrast!

Mehr Spannung bei Wechselbeziehungen der unterschiedlichen Farbflächengrössen.

Quantitativ vorherrschende Farbe ist „dominant“ und „tonangebend“ in der Farbstimmung.

Gleiche Farbanteile nur bei Wiederholungen empfehlenswert – es entsteht ein schöne konkrete Wirkung.

z.B. mit Komplementärfarben oder schwarz – ultramarin

klassisch:
Herrenhemden – blau- weiss gestreift
Socken – geringelt
Schachbrettmuster
Die optisch stärkere Farbe dominiert über die anderen Farbtöne und schafft so eine Reihenfolge, setzt auch Akzente; Wirkung der Farbe wird erheblich gesteigert.
Sukzessivkontrast*
Bei diesem Kontrast handelt es sich um ein negatives Nachbild.
Erscheint, wenn man eine gewisse Zeit einen Gegenstand anstarrt und dann auf ein leeres Blatt
(bewusste Erzeugung – nur dann nehmen wir dieses negative Nachbild wahr)

Das negative Nachbild nimmt den gegensätzlichsten (komplementären) Farbton an und das Helligkeitsverhältnis von Figur zum Grund wird umgekehrt.

Schwarzer Pkt. – weisses Licht
Roter Pkt. – helleres Türkis






Bunt- Unbunt- Kontrast
(Buntheitskontrast)


Verwendung von bunten und unbunten Farben


Ist eine extreme Variante des Sättigungskontrastes!


Reinbunte Farben zu Schwarz oder Weiss – sehr grosse Gestaltungsmöglichkeiten

Neutrale Grauwerte – Akzente mit Bunttönen – sehr attraktiv

Produktegestaltung – LEGO
Textilgestalaltung - LEGO
hr en
ehr ungskontrastes!
omplementären) Farbton an und das Helligkeitsverhältnis von Figur zum Grund








·       
Sekundärkontraste (werden durch Wirkung auf die Psyche bestimmt)

Temperaturkontrast (=Kalt- Warm- Kontrast)
Aktiv- Passiv- Kontrast (= Aktivitätskontrast; Charakterkontrast)
Nah- Fern- Kontrast
Stofflichkeitskontrast (= Farbtoncharakterkontrast)