Newsletter Nr. 39 - März
2013
Eigentlich wollte ich diesen Newsletter "Frühlingserwachen" nennen ... nun sitzen wir aber im grossen Schneegestöber und hoffen auf neue, sonnige Frühlingstage in diesem Jahr. Zur Aufmunterung gibt es nun diesen "Newsletter in Grün", denn archetypisch gehört dieser Farbton zum Monat März, dem Frühling, Neustart und Neubeginn, der Hoffnung, der Natur und dem Leben! | |
|
In dieser Corona-Zeit denkt man über Vieles nach ... Womit beschäftigt man sich gern? Was möchte man unbedingt noch gestalten? ... Ich liebe meinen Beruf, bin gern tätig mit Farbgestaltungen und Beratungen und ich habe endlich mal wieder Zeit, auch in meinem Umfeld gestalterisch und inspirierend tätig zu sein.
Posts mit dem Label Pastelltöne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pastelltöne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 13. März 2013
Newsletter Nr. 39 "Frühlingsgrün"
Labels:
Farben,
Farbenlehre,
Farbkontraste,
Frühling,
Grün,
Harmonie,
Innenarchitektur,
Innengestaltung,
Pastelltöne,
Weiss
Standort:
St. Gallen, Schweiz
Donnerstag, 7. März 2013
Pastellfarben selbst malern!
Hier möchte ich Ihnen einige Farbfächer vorstellen, die besonders viele und schöne "Pastellfarben" in ihrem Sortiment führen ...
- Natürlich können Sie bei den Grossverteilern (Migro, COOP, OBI. Jumbo) alle NCS-Farben entsprechend Ihrer Angaben mischen lassen. Diese bieten aber aus dem eigenen Sortiment oder anderen Herstellern auch Farbmuster in ca. 10x10cm zum kostenlosen Mitnehmen an. Damit kann man Zuhause vor Ort, bei den vorhandenen Lichtverhältnissen gut selbst entscheiden. Falls Ihnen die Grösse der Farbmuster nicht ausreicht, kann man günstig kleine Farbbecher kaufen, um sich selbst Muster bis 1qm herzustellen.
WICHTIG: Falls Sie mehrere Dosen und Farbeimer benötigen sollte man diese untereinander mischen oder immer auf einer neuen Wand mit einem neuen Behälter starten.
-Die englischen Farbhersteller führen entsprechend ihrer Kulturgeschichte sehr viele Pastellnuancen:
"FARROW & BALLS"
"Little Green"
-Und natürlich entsprechend der Trendfarben 2012/2013 gibt es von "Schöner Wohnen" auch eine grosse Palette.
Sie können aber auch zu einem Malergeschäft Ihres Vertrauens gehen, diesen beauftragen und mit ihm gemeinsam über einen neuen Faranstrich in Ihren "4 Wänden" diskutieren ! Viel Freude dabei ...
- Natürlich können Sie bei den Grossverteilern (Migro, COOP, OBI. Jumbo) alle NCS-Farben entsprechend Ihrer Angaben mischen lassen. Diese bieten aber aus dem eigenen Sortiment oder anderen Herstellern auch Farbmuster in ca. 10x10cm zum kostenlosen Mitnehmen an. Damit kann man Zuhause vor Ort, bei den vorhandenen Lichtverhältnissen gut selbst entscheiden. Falls Ihnen die Grösse der Farbmuster nicht ausreicht, kann man günstig kleine Farbbecher kaufen, um sich selbst Muster bis 1qm herzustellen.
![]() |
| Pastellfarben von OBI |
WICHTIG: Falls Sie mehrere Dosen und Farbeimer benötigen sollte man diese untereinander mischen oder immer auf einer neuen Wand mit einem neuen Behälter starten.
-Die englischen Farbhersteller führen entsprechend ihrer Kulturgeschichte sehr viele Pastellnuancen:
"FARROW & BALLS"
"Little Green"
-Und natürlich entsprechend der Trendfarben 2012/2013 gibt es von "Schöner Wohnen" auch eine grosse Palette.
Sie können aber auch zu einem Malergeschäft Ihres Vertrauens gehen, diesen beauftragen und mit ihm gemeinsam über einen neuen Faranstrich in Ihren "4 Wänden" diskutieren ! Viel Freude dabei ...
Dienstag, 5. März 2013
Pastellfarben in unserer Umgebung
Pastellfarben
Was sind Pastellfarben? Wie definieren sie sich?
Pastells sind "Hellklare Farben", die aus 1/3 reinbunter Farbe und 2/3 Weiss gemischt werden.
D.h., ihr Sättigungsggrad ist niedrig.
Die Sättigung gibt den
Buntheitsgrad an.
In
der Farbmetrik versteht man darunter den Grad der Buntheit einer Farbe im
Vergleich zu einem gleich hellen
unbunten Grau. – Wie weit ist Farbe von diesem Grauwert in ihrer Sättigung entfernt?
![]() | ||
| Pastellfarben in unserem Wohnbereich |
Pastells wirken feminin, jugendlich, sehr süsslich und leicht. Besonders in der Vorosterzeit werden sie für Dekos verwendet. Die Farben lassen sich problemlos untereinander kombinieren und sorgen für helle, freundliche und unkomplizierte Stimmungen.
Neben zartem Frühlingsgrün, Rosa, Hellblau, Flieder, Aprikot-Tönen und einem Hauch von Gelb kann man auch ein leicht vergrautes Weiss dazu in der Raumdekoration verwenden. Pastellfarben lassen den Raum immer grösser und luftiger erscheinen; es erscheint uns, als wenn leichte Frühlings-Düfte "in der Luft" liegen. Alles wirkt zart.
Wenn man nun auch noch Wände und Boden gleich "pastellig" gehalten sind, dann "schwebt" man durch den Raum; Kanten, die den Raum begrenzen scheinen sich aufzulösen. Vorsicht, man verliert seine Erdung!
Ältere Menschen können solch zarte Farbnuancen nicht mehr erkennen; sie sehen Weiss oder helle Grautöne! So sollten Flure und Aufenthaltsräume in Altersheimen eher farbintensivere Wandfarben erhalten.
Farbgestaltung in Pastell - hier für Sie ein Link zu wunderschönen Raumgestaltungen ...
Traditionell waren Pastellfarben in der Zeit des Rokoko sehr beliebt; auch in den Damenkleidern. Landschaften wurden zart als Aquarelle dargestellt.
Aber auch die Verpackungsindustrie macht sich dies zu Nutze: schliesslich wirken hellgelbe Kisten "leichter" als dunkelbraune.
Labels:
Farben,
Frühling,
Gelb,
Hellblau,
Hellklare Farben,
Pastelltöne,
Weiss
Standort:
St. Gallen, Schweiz
Montag, 4. März 2013
Mit dem Frühling kommen die Pastellfarben!
Eine neue Woche hat begonnen - in dieser möchte ich Ihnen die Pastellfarben näher bringen!
Gestern sah am Nachmittag auch der Himmel in St.Gallen frühlingshaft "Himmelblau" aus und sicher konnten auch Sie endlich einige Minuten mal wieder in der Sonne verbringen?!
Archetypisch werden diese "leichten und zarten Farbtöne" dem Frühling, dem Beginn, dem Neustart zugeordnet und man sollte sich nicht wundern, wenn man nach solch einem langen Winter Grau in Grau nun plötzlich zum Pinsel greifen möchte und diese "zarte Versuchung" in die Wohnräume hineinzaubern möchte ... "Depot" hat marketingmässig den "richtigen Riecher"!
Pastellfarben werden in diesem Jahr auch "Sorbetfarben" genannt und stehen ganz vorn in der Trendliste von Accessoires und Kleidungsstücken im Frühjahr und Sommer! Diesen Trend nennt man "sensual delight" und er soll uns in eine Märchenwelt versetzen.
Die meisten Männer winken jetzt ab, denn sie vergleichen diese hellen Farbtöne mit "Bonbons", empfinden sie als süss und kitschig, sagen "das ist Frauensache", sind aber begeistert, wenn ihre Prinzessinen = Töchter, diese Rosafarben für ihr Kinderzimmer wünschen. Dabei ist Rosa eine männliche Farbe im Asiatischen, nur in unserem europäischen Kulturkreis wird sie als "feminin" definiert und grösstenteils nur von Mädchen und jungen, eher kleinen und zarten Frauen als Lieblingsfarbe definiert.
Schade, mit viel Weiss kombiniert, wirken diese Farbtöne auch frisch, erzählen von einem zaghaften Schritt ins Ungewissen = einem Neustart!
Sie lassen unsere Räume grosszügiger wirken und sehr frühlingshaft (BITTE ACHTUNG: im Herbst und in der Weihnachtszeit kommen sie uns farblos vor!). Aber man kann ja mit ihnen in der jahreszeitlichen Dekoration spielen, muss nicht gleich die neue Couch bei IKEA kaufen, die im frühlingshaften MINT / HELLTÜRKIS angeboten wird.
Pastellfarben werden aus den Grundfarben mit viel Weiss gemischt! Sie verlieren ihre Aussage, wenn in ihrem Umfeld Schwarz eingesetzt wird, auch dunkle und trübe Farben unterstützen sie nicht. Pastellfarben sollten nie einen Grau- oder Schwarzanteil in ihrer Körperfarbe besitzen (siehe die Farben von Jette Joop, welche alle vergraut sind!)
In den Baumärkten und bei Migro und COOP erhält man schon vorgemischte Farbtöne für die Wände ... aber vielleicht reicht auch der Neuanstrich einer Bank , der Gartenstühle oder der Kleinmöbel in Wintergarten und Balkon mit einem seidenmatten Lackanstrich auf Wasserbasis. Auch Lasuren wirken wie Pastellfarben.
Sie wirken spielerisch, verträumt, unwirklich, grosszügig, leicht, beschwingt, fruchtig und appetitlich, prickelnd und perlend, sagenhaft und romantisch und harmonieren untereinander, wenn sie in der gleichen Hellgkeitsstufe kombiniert werden.
Ich wünsche uns eine pastellige und frühlingshafte Woche!
Gestern sah am Nachmittag auch der Himmel in St.Gallen frühlingshaft "Himmelblau" aus und sicher konnten auch Sie endlich einige Minuten mal wieder in der Sonne verbringen?!
Archetypisch werden diese "leichten und zarten Farbtöne" dem Frühling, dem Beginn, dem Neustart zugeordnet und man sollte sich nicht wundern, wenn man nach solch einem langen Winter Grau in Grau nun plötzlich zum Pinsel greifen möchte und diese "zarte Versuchung" in die Wohnräume hineinzaubern möchte ... "Depot" hat marketingmässig den "richtigen Riecher"!
Pastellfarben werden in diesem Jahr auch "Sorbetfarben" genannt und stehen ganz vorn in der Trendliste von Accessoires und Kleidungsstücken im Frühjahr und Sommer! Diesen Trend nennt man "sensual delight" und er soll uns in eine Märchenwelt versetzen.
Die meisten Männer winken jetzt ab, denn sie vergleichen diese hellen Farbtöne mit "Bonbons", empfinden sie als süss und kitschig, sagen "das ist Frauensache", sind aber begeistert, wenn ihre Prinzessinen = Töchter, diese Rosafarben für ihr Kinderzimmer wünschen. Dabei ist Rosa eine männliche Farbe im Asiatischen, nur in unserem europäischen Kulturkreis wird sie als "feminin" definiert und grösstenteils nur von Mädchen und jungen, eher kleinen und zarten Frauen als Lieblingsfarbe definiert.
Schade, mit viel Weiss kombiniert, wirken diese Farbtöne auch frisch, erzählen von einem zaghaften Schritt ins Ungewissen = einem Neustart!
Sie lassen unsere Räume grosszügiger wirken und sehr frühlingshaft (BITTE ACHTUNG: im Herbst und in der Weihnachtszeit kommen sie uns farblos vor!). Aber man kann ja mit ihnen in der jahreszeitlichen Dekoration spielen, muss nicht gleich die neue Couch bei IKEA kaufen, die im frühlingshaften MINT / HELLTÜRKIS angeboten wird.
![]() |
| viele Deko-Möglichkeiten mit Pastellfarben |
In den Baumärkten und bei Migro und COOP erhält man schon vorgemischte Farbtöne für die Wände ... aber vielleicht reicht auch der Neuanstrich einer Bank , der Gartenstühle oder der Kleinmöbel in Wintergarten und Balkon mit einem seidenmatten Lackanstrich auf Wasserbasis. Auch Lasuren wirken wie Pastellfarben.
Sie wirken spielerisch, verträumt, unwirklich, grosszügig, leicht, beschwingt, fruchtig und appetitlich, prickelnd und perlend, sagenhaft und romantisch und harmonieren untereinander, wenn sie in der gleichen Hellgkeitsstufe kombiniert werden.
Ich wünsche uns eine pastellige und frühlingshafte Woche!
Labels:
Farben,
Farbenlehre,
Farbpsychologie,
Farbton,
Farbwahrnehmung,
Frühling,
Hellblau,
Hellklare Farben,
Innenarchitektur,
Innengestaltung,
Körperfarben,
Licht,
modernes Wohnen,
Pastelltöne,
Trendfarben
Standort:
St. Gallen, Schweiz
Montag, 21. Januar 2013
sanfter Umbau eines Einfamilienhauses
Seit Sommer 2012 habe ich diesen "sanften Umbau" eines kleinen Einfamilienhauses in St.Magrethen begleitet ...
Sehen Sie nun hier die ersten Ergebnisse!
Noch ist nicht alles geschafft, aber die Eigentümerin ist auf dem Weg.
An diesem Beispiel kann man gut erkennen, dass es wichtig ist, ein gesamtes Farbkonzept für das eigene haus und Wohnumfeld zu erarbeiten, in dem auch solche Punkte, wie:
Diese und ähnliche Fragen sollten Sie vor der Renovation beantworten und zusammen mit einem Farbdesigner dann ein Konzept entwickeln.
Wichtig ist dann, dass man dran bleibt!
Auch wenn die Zeit oder die finanziellen Mittel nicht ausreichen, "Alles auf einmal" verwirklichen zu können, dann habe ich doch ein Konzept, das ich nach und nach abarbeiten kann! Hier zeige ich Ihnen, wie man vorgehen kann ...
1.Farbberatung
Die Farbberatung liess sich schwer an – immer wieder hatten wir mit der Formulierung eines, das gesamte Haus umfassenden „Themas“ Probleme, konnten dieses nicht richtig artikulieren, bis ich auf den Einfall „Sommerwiese“ = Stärkung des Selbstwertes kam.
Gerade jetzt stehen das Annehmen-Können von Hilfeleistungen ohne schlechtes Gewissen, Geduld (auch mal Abwarten können), das Geldausgeben für qualitativ sehr gute Materialien (und damit auch Wertigkeiten „setzen“ – weil Geld eben aus Arbeit regeneriert wird und nicht im Überfluss vorhanden ist) und das „Es-sich-wert-Sein“ in Planung und Entscheidungsfindung im Vordergrund. Nachdem dieses Thema angenommen wurde, war es ganz einfach, die einzelnen Raumfarben zu definieren. Deshalb gehe ich trotz „Gesamt-Hauskonzeptes“ mit wenigen und sehr harmonischen Farben, in diesem Beschrieb „Raum für Raum“ vor:
2.Erstellung Farb- und Materialcollagen
3.Die Farbtöne
müssen bestimmt werden entsprechend der Farbfächer ... hier mit NCS.
Diese Farbtöne können inzwischen bei Migro, COOP oder OBI gemischt werden. Sie müssen sich nicht an deren Farbvorgaben halten.
Natürlich gibt es inzwischen auch andere interessante Farbsysteme, die aber auch immer eine gewissen Aussage treffen:
Farrow&Ball - für alle, die englische Farbtöne mögen.
Die neuen Trendfarben von "Schöner Wohnen".
Farbharmonien von Jette Joop - diese sind in COOP erhältlich, haben aber immer einen leichten Grauschleier.
Der Farbberater von OBI.
Alles sollte weich und harmonisch angeordnet werden.
Sehen Sie nun hier die ersten Ergebnisse!
Noch ist nicht alles geschafft, aber die Eigentümerin ist auf dem Weg.
An diesem Beispiel kann man gut erkennen, dass es wichtig ist, ein gesamtes Farbkonzept für das eigene haus und Wohnumfeld zu erarbeiten, in dem auch solche Punkte, wie:
- Was ist für mich wichtig im Leben? In welchen Bereichen sollte ich gestärkt werden? ... hier z.B. "das Leben leichter nehmen können" ...
- Wie kann man diese "philosophische Betrachtung" in Farben und Formen fassen? Hellblau - mittlere bis dunkle Brauntöne - und alles verbunden mit dem grünen Teppich im DG ... eine interessante Farbmischung, die uns auch modern und leicht erscheint ...
- Welche farbpsychologische Bedeutung und Aussage möchte ich übernehmen? Wenn ich allein im Haus lebe, suche ich vielleicht Geborgenheit und versuche mich mit meinem Haus zu identifizieren ... so suche ich nach Farbtönen, die mir selbst gefallen, mit denen ich mich "heimisch" fühle.
- Wie möchte ich mich meinen Gästen und Besuchern darstellen?
Diese und ähnliche Fragen sollten Sie vor der Renovation beantworten und zusammen mit einem Farbdesigner dann ein Konzept entwickeln.
Wichtig ist dann, dass man dran bleibt!
Auch wenn die Zeit oder die finanziellen Mittel nicht ausreichen, "Alles auf einmal" verwirklichen zu können, dann habe ich doch ein Konzept, das ich nach und nach abarbeiten kann! Hier zeige ich Ihnen, wie man vorgehen kann ...
1.Farbberatung
Die Farbberatung liess sich schwer an – immer wieder hatten wir mit der Formulierung eines, das gesamte Haus umfassenden „Themas“ Probleme, konnten dieses nicht richtig artikulieren, bis ich auf den Einfall „Sommerwiese“ = Stärkung des Selbstwertes kam.
Gerade jetzt stehen das Annehmen-Können von Hilfeleistungen ohne schlechtes Gewissen, Geduld (auch mal Abwarten können), das Geldausgeben für qualitativ sehr gute Materialien (und damit auch Wertigkeiten „setzen“ – weil Geld eben aus Arbeit regeneriert wird und nicht im Überfluss vorhanden ist) und das „Es-sich-wert-Sein“ in Planung und Entscheidungsfindung im Vordergrund. Nachdem dieses Thema angenommen wurde, war es ganz einfach, die einzelnen Raumfarben zu definieren. Deshalb gehe ich trotz „Gesamt-Hauskonzeptes“ mit wenigen und sehr harmonischen Farben, in diesem Beschrieb „Raum für Raum“ vor:
![]() |
| Farbcollage mit Hauptthema |
2.Erstellung Farb- und Materialcollagen
Diese Collagen können für ein einzelnes Zimmer, aber auch für die gesamten Etagen erstellt werden und sollten sich auf das gewählte Hauptthema beziehen.
Die Garderobe wird erst mal nicht gemalert sondern nur mit
vorhandenen Möbeln harmonisch möbliert.
„Eye-Catcher“ wird ein kleiner Tisch, der gegenüber den
vorhandenen Garderoben-Möbeln aufgestellt und jahreszeitlich dekoriert werden
kann.
Jetzige Vorhänge entfernen; Kristalle, farbiges Glas oder
kleine Spiegel an den Fenstern aufhängen und das „Licht spielen lassen“; evt.
vorhandene warmtonige Stoffe montieren. Auch hier können später Malerarbeiten
entsprechend des Treppenhauses, nur farbintensiver, ausgeführt werden.
Bodenbelag = Linoleum; ein warmer Gelbton.
| |
| Farb- und Materialcollage zum Wohn-, Ess-, und Schlafbereich |
müssen bestimmt werden entsprechend der Farbfächer ... hier mit NCS.
Diese Farbtöne können inzwischen bei Migro, COOP oder OBI gemischt werden. Sie müssen sich nicht an deren Farbvorgaben halten.
Natürlich gibt es inzwischen auch andere interessante Farbsysteme, die aber auch immer eine gewissen Aussage treffen:
Farrow&Ball - für alle, die englische Farbtöne mögen.
Die neuen Trendfarben von "Schöner Wohnen".
Farbharmonien von Jette Joop - diese sind in COOP erhältlich, haben aber immer einen leichten Grauschleier.
Der Farbberater von OBI.
![]() |
| Farben erhalten "ein Gesicht" - sie werden vor Ort bestimmt mit dem NCS-Farbfächer |
![]() |
| ... und noch eine Collage, die all das beinhalten kann, was uns anspricht ... |
4.Die einzelnen Zimmer ... unser Farbkonzept ausgeführt.
Das Schlafzimmer wird das „Herzstück“ des Dachgeschosses
sein!
Ebenso wie im Wohnzimmer sollte auch hier alles gedoppelt
werden.
Decke Weiss
Wände Flieder (ganz zart) NCS S 0515-R60B
Accessoires und Deko (Übergardinen)
werden passend zur vorhandenen Bettwäsche ausgesucht – viele Kissen, alles in Rosé-,
Türkis-, Hellblau- oder auch Sandfarben.
Die Blüten-Lampe kann hier montiert
werden, bitte direkt an der Decke. Für die Wand können 2 gleiche, grössere
Bilder oder Fotos mit Natur- oder landschaftaufnahmen in gleichem Rahmen neu
ausgesucht werden.
![]() |
| Umgestaltung Schlafzimmer |
Das Gästezimmer
Dieser Raum erhält den gleichen
Teppichboden wie auch Schlaf- und Arbeitszimmer.
Die vorhandenen Holzpaneele werden im
Farbton „Polarblau“
gestrichen, Decke Weiss. Das
vorhandene alte Bettgestell wird im mittleren
Blau-Farbton der vorhandenen Deckenleuchte gemalert. Bettwäsche wird
entsprechend ausgesucht bzw. das Bett mit einer Blauen Tagesdecke versehen.
Wichtig ist hier, dass vor das kleine
Fenster ein Buchsbaum gestellt wird (aussen) und die Vorhänge dort abgenommen
werden. Weisse, neue Vorhänge; auch aus vorhandenen Bettlaken genäht (möglich);
vervollständigen das Farbspektrum, um diesen Raum grosszügiger wirken zu
lassen.
![]() |
| Gästezimmer = Vorher ... Nachher |
![]() |
| Umgestaltung der Küche |
![]() |
| neuer Riemenboden (Eiche) und gemalerte "zarte" Paneel-Wände im Wohnzimmer |
Ich hoffe, es hat Ihnen Spass gemacht, diese Verwandlung des kleinen EFH mit zu erleben?!
Vielleicht wünschen Sie sich diese Veränderung ja auch in diesem Frühling 2013 in Ihren "4 Wänden", dann probieren Sie es doch einfach mal aus, indem Sie heute Abend auf einem A4-Blatt aufschreiben, was Sie gern verändern möchten ... und in den nächsten Tagen dann ein Moodboard mit Farben und Materialien anlegen ...
Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei! ... und wenn es nicht klappt, rufen Sie ruhig an, ich unterstütze Sie!
Labels:
Architektur,
Braun,
Element Holz,
Farben,
Farbinversion,
Farbpsychologie,
Farbton,
Farbwahrnehmung,
Harmonie,
Hellblau,
Holzarten,
Innenarchitektur,
Innengestaltung,
modernes Wohnen,
Orange,
Pastelltöne
Standort:
St. Margrethen, Schweiz
Abonnieren
Posts (Atom)











