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Eine bunte Badeserie, lustig und verspielt
anzuschauen, zaubert sie beim Betrachter ein Lächeln
hervor - über den Duft können wir nicht viel sagen, aber
sie sie erinnert uns an Kindheit, Zeit und kreative
Ideen.
Düfte können ebenso erinnern. Düfte überlagern sich,
können bei einem "Zuviel" Chaos verbreiten, Unruhe und
Verwirrtheit stiften. Deshalb nicht zu unterschiedliche und zu
viele Nuancen von Düften in der Wohnung verbreiten!
Ein Duft am Eingang
"begrüsst die Gäste", stimmt sie ein auf diese "persönliche"
Behausung, lässt sie vielleicht beschwingt eintreten und sich
"aufgenommen" fühlen. Wie immer ist es wichtig, unbedingt
einen Raumdiffusor mit
rein ätherischen Ölen zu kaufen! Ich habe hier eine
wunderschöne Internetseite
entdeckt.
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In dieser Corona-Zeit denkt man über Vieles nach ... Womit beschäftigt man sich gern? Was möchte man unbedingt noch gestalten? ... Ich liebe meinen Beruf, bin gern tätig mit Farbgestaltungen und Beratungen und ich habe endlich mal wieder Zeit, auch in meinem Umfeld gestalterisch und inspirierend tätig zu sein.
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Montag, 21. Februar 2011
Newsletter Nr.26 - Bunt
Samstag, 1. Januar 2011
Farbbegriffe - Farbenlehre
Farbästhetik/
Farbordnung
Reine
Buntfarben (= Intensiv)
- = maximale Sättigung einer Farbe
- bei Spektralfarben ist der Eindruck der Reinheit am intensivsten
- kein Grau-, Weiss-, oder Schwarzanteil
- keine Komplementärfarbe enthalten
- wirken eindeutig in Aussage
- sind wertgleich
- können beliebig zusammengestellt werden
wertgleiche Farben = reinbunte = intensive Farben
- Einsetzen von Effekt- oder Akzentfarben mit unbunten Farben – sehr grosser Effekt!
Zu finden in: Natur, Mineralien, Vogelwelt, Obst
Kunst: Mondreal, Bauhaus; Lichtenstein, Max Bill
Hellklare Farben
- Reinbunte Farben, die aufgehellt werden durch Beimischen von ½ Weiss
- Z.B. Aquarellfarben
- Gewinnen an Helligkeit
- Verlieren an Sättigung
- wirken weniger bestimmt in Aussage; erinnern an farbiges Licht
- wirken feminin, jugendlich und leicht; süsslich; leicht
Zu finden in: Blütenblätter
Kunst: Aquarellmalerei, Landschaften
Leuchtende Farben
- Hellklare Farben (Reinbunte Farben + ein wenig Weiss)
- Leuchten mehr als hellklare Farben
Pastells (hellklar)
- Reinbunte Farben 1/3 + sehr viel Weiss 2/3
- Wirken sehr süsslich
Dunkelklare
Farben
- Reinbunte Farben, die verdunkelt werden durch Beimischen von Schwarz
- Behalten ein gewisses Leuchten
- Verlieren an Buntheit
- Verlieren nicht an Sättigung – diese bleibt erhalten!
- Vor allem auf samt und Lacken kommen sie zur Geltung
- wirken elegant; klassische Mode, sehr beliebt; schwer
- können in gewissem Zusammenhang düster, alt und konservativ wirken
Zu finden in: Herbsttöne in der Natur; Himmel in Dunkelheit, Wald, Mineralien, Erde
Kräftige Farben
- dunkelklare Farben (reine Buntfarben 2/3 + wenig Schwarz 1/3 oder noch weniger)
- leuchten etwas mehr als dunkle Farben
Dunkle Farben
- dunkelklare Farben (reine Buntfarben + Schwarz)
Trübe Farben
(vergraute F.)
- Reinbunte Farben, die verändert werden durch Beimischen einer unbunten, grauen Farbe (Mittelgrau)
- Bilden die grösste Farbgruppe mit 100 000en Nuancen
- Können auch durch Komplementärmischungen entstehen
- = „gebrochene Töne“
- wirken wie Nebelstimmungen im Herbst und Winter; ruhigere , feinere Wirkung
- Mode: „zurückgenommene Töne“; „verhüllte Farben“
Zu finden in: Witterungen, Nebel
Trübe Pastells
- trübe Farben (Reinbunte Farben + sehr viel Hellgrau – Weiss ganz wenig abgegraut)
- nicht so süsslich, wirken gedämpfter
Helle vergraute Farben
- Reinbunte Farben + viel Hellgrau
- Wirken sehr süsslich
Unbunte
Farben
- Schwarz, Weiss und ihre Mischungen – alle Graustufen
- Enthalten keinen Buntton
- Grau, Schwarz nur Bezeichnungen für Körperfarben
- „weisses Licht unterschiedlicher Intensität“ = Begriff für Spectralfarben
- = Neutrale, nichtfarbige, achromatische Farben
- in der Natur selten vorkommend
- in Mode = Dauerthema
- verhalten sich zu Bunttönen neutral
- Schwarz – intensive, reine Farben
- Grau – trübe Farben
- Weiss – hellklare Pastells
Zu finden in: in Natur sehr selten zu finden
Kunst: Schwarz- Weiss- Fotografie
Monochromie
Einfarbige Malerei; nur hellere oder dunklere Tonwerte
einer einzigen bunten Farbe werden verwendet
Franz. Maler Yves Klein (1928- 1962) – „Ultramarin“
Camaieu (Ton-
in Ton)
- = gemalt wie eine Kamee (=Halbedelstein)
- eine in mehreren Nuancen ausgeführte Farbgestaltung in ein und demselben Buntton
- Textildesign, Mode, Innendekoration, Tapeten
- „Ton in Ton“
- Techniken
mit Pigmenten
Am Bildschirm
In der Textilfärberei
Als Gewebe
Sehr schöne
Kombination: Gelb aufhellen, verdunkeln und vertrüben!
Faux- Camaieu
(Verschiebung des Bunttons)
- Zwei oder mehr Farben verschiedener, aber verwandter Bunttöne kombinieren (Cyan – Ultramarin)
- Farbverlauf – dann nur ein 12tel des Farbkreises
- Beliebige Farbwerte – reine, hellklare, dunkelklare und trübe Faux- Camaieu möglich
- Farbzusammenstellungen untereinander, wenn Kombination von reinen und trüben Farben
- = „falsche“ Camaieu, wenn dem Camaieu sehr ähnlich – aber vitaler in Farbstimmung
- harmonische, disharmonische und inverse Farbverläufe
harmonisch: reinbunte Farbverläufe (von Cyan bis fast Ultramarin) und harmonischer Farbverlauf (Cyan aufgehellt und Ultramarin abgedunkelt)
Bunttonverschobene Harmonien
disharmonisch: inverse Farbverläufe (Cyan abgedunkelt und Ultramarin
aufgehellt)
Wertgleiche
Farben (Nuancengleiche Farben)
- = Farben mit gleichen Schwarz- und Weissanteil (gleicher Unbuntanteil)
- unterscheiden sich durch ihren Buntton (Farbton)
- harmonieren immer; beliebig gestaltbar
- haben ähnliche, aber nicht ganz gleiche Helligkeiten (Eigenhelligkeit der Farbtöne beeinflusst das Resultat)
- Mode: raffinierte gestalterische Ergebnisse
- Reinbunte Farben haben eine ganz bestimmte natürkiche Eigenhelligkeit,
- Wenn reinbunte Farben durch Beimischen von unbunten Farben (Weiss, Garu, Schwarz) oder durch Verdünnen verändert werden, entstehen andere Helligkeiten.
- Die Umkehrung der natürlichen Eigenhelligkeit von Bunttönen nennt man Farbinversionen!
- Hängt etwas vom eigenen Geschmack ab (Aversionen, Antihaltungen)
- In der Natur: Farben anhand von Wellenlängen; normales Helligkeitsgefälle
- Inversionen sollten bewusst eingesetzt werden; sind spannend!
- Beispiel: Gelb verdunkelt – Violett aufgehellt
Gelborange – Blaugrün
Gelb – Cyan
Rotorange – Ultramarin
Zinnober – Rotviolett
Gelbgrün -
Magenta
Höhere
Harmonien
- Wertgleiche Farbkombinationen – kommen in Natur kaum vor
- Ausgang von wertgleichen Farben, Verschiebung des Farbwertes (Tonwert) in eine Richtung, indem Eigenhelligkeit der Bunttöne überbetont wird.
- Sehr gute Ergebnisse mit hellklaren, dunkelklaren, trüben oder beliebigen Zusammenstellungen! (wie Schatten in der Natur)
- Klassische Herrenmode: hellgelber Polunder mit ultramariner Hose
- „edel“ = Erdtöne; Schwarz; ganz helles Gelb
- Kombination aus: Hellerer Buntton …. Heller und weniger satt
Dunklerer
Buntton … Dunkler und satter
Falsche Sättigung (Disharmonie)
·
Sättigung der Farben in einer Farbkombination beachten
·
Wenn hellerer Farbton satter und dunklerer ungesättigter
in Kombination ist, dann „falsch“.
·
Resultat irritiert, löst Unbehagen aus; entspricht
nicht der Natur
·
(in Räumen schwebt man dann, fühlt sich unwohl)
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Standort:
St. Gallen, Schweiz
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